PUBLIC RESTROOM

date: 2017
design: Thomas Feichtner
type: public restroom for men
material: concrete tile (2006)
producer: Promenaden Galerien Linz, Austria

The Promenaden Galerien Linz commissioned Thomas Feichtner to design the gentlemen‘s toilet in 2017. As a product designer, Feichtner did not want to design the entire room like an architect, but only an object like a designer as an intervention in the room. This resulted in two designs. Firstly, an interactive washbasin as the central object and a concrete body as a repeating wall element. The former was rejected due to sanitary regulations in public buildings. The concrete element, however, an abstract construction of surfaces and edges, became the defining structure of the room. As a deliberately masculine counterpart to the ladies‘ toilet, Feichtner avoided colours and bright light. The irregular intervals and the offset of the elements by 90° alone result in a three-dimensional surface of all walls. A geometric, crystalline interplay of angles and phases, of light and shadow, which can be found in many of Feichtner‘s works. Specially designed for the room and handcrafted using a complex casting technique, the concrete elements also have a functional aspect. They avoid the reverberation of unwelcome sounds and make this room a “quiet“ place.
Die Promenaden Galerien Linz beauftragten 2017 Thomas Feichtner mit der Gestaltung der Herrentoilette. Als Produktdesigner, wollte Feichtner nicht den gesamten Raum wie ein Architekt, sondern lediglich einen Gegenstand wie eben ein Designer als Intervention im Raum gestalten. Daraus entstanden zwei Entwürfe. Zunächst ein interaktives Waschbecken als zentraler Gegenstand sowie ein Betonkörper als ein sich wiederholendes Wandelement. Ersteres wurde aufgrund sanitärer Vorschriften in öffentlichen Gebäuden verworfen. Das Betonelement aber, eine abstrakte Konstruktion aus Flächen und Kanten, wurde die bestimmende Struktur des Raumes. Als bewusst maskuliner Gegenpol zur Damentoilette verzichtete Feichtner auf Farben und helles Licht. Alleine durch unregelmäßige Intervalle und im Versatz der Elemente von 90° ergibt sich eine dreidimensionale Oberfläche aller Wände. Ein geometrisches, kristallines Wechselspiel von Winkeln und Phasen, von Licht und Schatten, dass sich in vielen Arbeiten Feichtners wiederfindet. Eigens für den Raum entworfen und in aufwendiger Gusstechnik handgefertigt haben die Betonelemente auch einen funktionalen Aspekt. Sie vermeiden den Wiederhall unwillkommener Geräusche und machen diesen Raum zum stillen Örtchen.